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Keimfreie Druckluft für die UNI-Klinik in Erlangen

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Kunde
UNI Klinik Erlangen
Ausgangslage

Vor rund 20 Jahren wurde die gesamte Druckluftversorgung im Klinikum von 16 Kolbenkompressoren auf 8 öleingespritzte Schraubenkompressoren umgestellt. Jetzt erfolgt nach rund 15 Jahren wieder eine Anpassung an die neuesten, technischen Entwicklungen. Das Universitätsklinikum Erlangen arbeitet konsequent daran, immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Schritte einzuleiten.

HOMOGENES NETZ: Umstellung auf frequenzgeregelte, wassereingespritzte Schraubenkompressoren. Der Erste ist jetzt in Betrieb genommen worden. Das bedeutet die Verabschiedung von ölgeschmierten Druckluftkompressoren.

Umsetzung

Lösung aus dem Hause MAYDT:

Das Ziel sind zukünftig mehrere frequenzgeregelte Schraubenkompressoren mit dieser neuen Technologie. Ziel ist Versorgung des Klinikums mit keimfreier Druckluft. Das Klinikum hat ein Druckluftnetz von über 80km und 4.000 medizinische Druckluft Entnahmestellen, die jährlich geprüft und gewartet werden. Die Anlagen laufen 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr.

Das medizinische Druckluftnetz wird permanent über eine Gebäudeleittechnik überwacht. Darüber hinaus erfolgt eine strenge Analytik mit Protokollierung vom zuständigen Apotheker, da es sich um ein Medizinprodukt handelt.

Die Druckluftanlage wird digital und dauerhaft in Echtzeit überwacht.

Die Betriebssicherheit ist zusätzlich erhöht worden, um einen Ausfall im Druckluftnetz auszuschließen. Wegen der Risikoanalyse wurden im Vorfeld gezielte Messungen und Analysen durchgeführt.

Die Betriebssicherheit steht an erster Stelle, danach die energetische Ausrichtung. Die med. Beatmung, Therapie und Versorgung aller Patienten im Klinikum steht im Mittelpunkt. Das Druckluftnetz ist ein Medizinprodukt im Klinikum Erlangen.

Die neue Technik beinhaltet viele Vorteile. Die niedrige Verdichtertemperatur von rund 32° Celsius bedeutet gleichzeitig niedrige Technikraumtemperaturen. Somit entfallen kostenintensive und aufwendige Be- und Entlüftungsanlagen.

Die Verbesserung der Druckluftqualität wird bei dieser Vorgehensweise erleichtern. Das Institut Fresenius bestätigt die Keimfreiheit.

Es erfolgte eine reibungslose Umstellung, immer im Sinne der Vollversorgung der Patienten.

Ergebnis

  • Keimfreie Druckluft
  • Kein Öl = Geringere Brandschutzauflagen
  • Reduzierte Kosten für Wartung und Entsorgung
  • Wasser aus der Umgebungsluft = kostenfreie Entsorgung
  • Kein Öl, kein Sondermüll mehr = Keine problematische Entsorgung
  • Erfüllung der geforderten Werte vom Europäischen Arzneimittelbuch
  • Weniger Wartungsaufwand
  • Weniger Verschleiß
  • Weniger Energieeinsatz
  • Wasser-System = NUR 32° Celsius Verdichtungsendtemperatur
  • Erfüllung Auflagen Gesundheitswesen, zusätzlich vom Apotheker geprüft
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